Gefragt
Die AfD-Ratsgruppe erkundigt sich nach den potenziellen Einnahmen durch eine jährliche Fahrrad-Vignette nach Schweizer Vorbild sowie nach sonstigen Plänen zur finanziellen Beteiligung von Radfahrenden an der Verkehrsinfrastruktur. Anlass sind die kalkulierten Millioneninvestitionen in das geplante Fahrradparkhaus im Bunker am Hauptbahnhof.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung erklärt, dass es keine Planungen gibt, Gebühren für den Besitz oder die Nutzung von Fahrrädern zu erheben, da hierfür die rechtliche Grundlage fehlt. Zudem habe der Radverkehr im Gegensatz zum Autoverkehr volkswirtschaftlich positive Effekte, weshalb dessen Förderung gezielt unterstützt werde, um Schäden des motorisierten Verkehrs abzumildern. Darüber hinaus legt das Verkehrsamt statistische Kennzahlen zur Fahrradverfügbarkeit und Verkehrsnutzung in Bielefelder Haushalten vor.
- 76 % der befragten Haushalte steht mindestens ein Fahrrad oder E-Bike zur Verfügung.
- 24 % der Haushalte besitzen kein Fahrrad.
- Die durchschnittliche Besitzquote liegt bei 1,83 Fahrrädern je Haushalt.
- Der Anteil des Radverkehrs am Modal Split betrug 2017 rund 18 %.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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