Gefragt
Die CDU-Fraktion fragt, in welchem Umfang der Bielefelder Wald als CO2-Speicher in die Berechnungen zur Klimaneutralität einfließt. Zudem möchte sie wissen, wie viele Tonnen CO2 der Wald im jetzigen Zustand jährlich binden kann.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung erklärt, dass die Speicherkapazität zwar modellhaft erfasst wird, aber wegen drohender Doppelzählungen vom Bund beansprucht wird und daher nicht in die lokale Klimabilanz eingerechnet werden darf. Zudem hängt die tatsächliche Bindung stark vom Gesundheitszustand der Wälder ab; durch Trockenheit oder Schädlingsbefall können sie sogar selbst zu Treibhausgasquellen werden. Modellrechnungen auf Basis von Landesdaten ergeben für Bielefeld für das Jahr 2020 ein theoretisches Speicherpotenzial von gut 11.300 Tonnen CO2-Äquivalent.
- In der allgemeinen Flächenerhebung wurden für Bielefeld im Jahr 2020 insgesamt 5.731 Hektar Waldfläche ausgewiesen.
- Bereinigt um Sondernutzungen wie Weihnachtsbaumplantagen und Baumschulen verbleiben 3.074 Hektar Waldfläche.
- Auf Landesebene wurde ein durchschnittlicher Speicherwert von -3,68 Tonnen CO2-Äquivalent pro Hektar angesetzt.
- Für das Jahr 2020 ergab die Modellrechnung ein theoretisches Speicherpotenzial von 11.302 Tonnen CO2-Äquivalent.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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