Gefragt
Die Ratsgruppe Die Partei erkundigt sich nach den Trinkwassermengen, auf die durch Stilllegungen von Wasserwerken und Brunnen in den vergangenen 25 Jahren verzichtet wurde, sowie nach Möglichkeiten ihrer Reaktivierung. Zudem hinterfragt sie, inwieweit der geplante Zukauf von Fernwasser mit dem Grundsatz vereinbar ist, Trinkwasser vorrangig aus ortsnahen Vorkommen zu gewinnen.
Antwort der Verwaltung
Die Stadtwerke Bielefeld teilen mit, dass seit 1997 fünf Wasserwerke stillgelegt wurden, eine Reaktivierung dieser alten Standorte jedoch wegen rückgebauter Anlagen, verkaufter Grundstücke und erloschener Wasserrechte nicht möglich ist. Lediglich im Bereich Ummeln wird derzeit eine Machbarkeitsstudie für einen Neubau mit eigener Fördermenge geprüft. Da das gesamte Steigerungspotenzial vor Ort zur Deckung des künftigen Bedarfs und zur Absicherung gegen Risiken nicht ausreicht, entspricht der zusätzliche Bau einer Fernwasserleitung den Vorgaben der nationalen Wasserstrategie.
- Seit 1997 wurden im Stadtgebiet fünf Wasserwerke stillgelegt.
- Die stillgelegten Wasserwerke verfügten zusammen über Wasserrechte von 2,2 Millionen Kubikmetern pro Jahr.
- Die tatsächliche Fördermenge der stillgelegten Werke lag durchschnittlich bei rund 1,5 Millionen Kubikmetern pro Jahr.
- Für einen Neubau in Ummeln wird eine mögliche Fördermenge von 0,6 Millionen Kubikmetern pro Jahr geprüft.
- Die Stadtwerke planen, jährlich 2,5 Millionen Kubikmeter Trinkwasser über Fernleitungen zu beziehen.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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