Gefragt
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fragt nach den Gründen für die deutlichen Unterschiede bei den Zahlen zum Wohnungsleerstand zwischen der Bielefelder Stromzählermethode und den Angaben des Zensus. Hintergrund ist, dass die städtische Methode rund 450 leerstehende Wohnungen ausweist, während der Zensus 2022 von mehreren Tausend Fällen berichtet.
Antwort der Verwaltung
Die Stadtverwaltung erklärt die Unterschiede mit grundlegend abweichenden Erhebungsmethoden und Definitionen. Während der Zensus Eigentümer befragt und dabei auch kurzfristige oder fluktuationsbedingte Leerstände einbezieht, wertet die Stadt den jährlichen Stromverbrauch aus. Zudem zählt die Verwaltung Wohnungen nicht als echten Leerstand, wenn sie bald bezugsfertig sind, zum Verkauf oder zur Eigennutzung stehen oder als Einliegerwohnungen dem Markt bewusst vorenthalten werden.
- Die Leerstandsquote des Zensus 2022 lag bei 3,2 Prozent.
- Die von der Stadt ermittelte Leerstandsquote lag 2022 bei 0,26 Prozent und 2024 bei 0,27 Prozent.
- Bei der städtischen Stromzählermethode gelten Wohnungen mit einem Jahresverbrauch von unter 150 kWh als leerstehend.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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Termine aus den Kalendern der Parteien, automatisch abgerufen – Angaben ohne Gewähr.