Gefragt
Die Ratsgruppe Die Partei fragt nach den Auswirkungen des Tauben-Verhütungsmittels Ovistop und des Fütterungsverbots auf die Bielefelder Stadttauben. Sie möchte wissen, wie das Verhungern von Tauben verhindert wird, welche Kosten ein alternatives Taubenschlag-Modell verursachen würde und ob weitere Futterstellen geplant sind.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung erklärt, dass das Fütterungsverbot dazu dient, Tauben gezielt an zwei Futterplätzen zu bündeln, an denen auch normales Futter bedarfsgerecht dosiert wird. Tauben seien zwar an ihre Brutstätten gebunden, bei der Futtersuche jedoch mobil. Für ein Taubenschlag-Konzept wären in Bielefeld mindestens zwölf Schläge mit erheblichen Errichtungs-, Personal- und Reinigungskosten nötig, wofür bisher keine geeigneten Standorte gefunden werden konnten. Ob weitere Futterstellen für das Verhütungsmittel eingerichtet werden, soll sich im weiteren Verlauf des erst im Juni 2025 gestarteten Konzepts zeigen.
- Beim ersten Monitoring wurden 1.120 Stadttauben in Bielefeld gezählt.
- Für ein Taubenschlag-Konzept nach Augsburger Vorbild wären in Bielefeld mindestens 12 Schläge erforderlich.
- Für den Einsatz von Ovistop werden in der Anfrage jährliche Kosten von 75.000 Euro genannt.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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