Gefragt
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fragt nach der Entwicklung des Müllaufkommens im öffentlichen Raum, insbesondere bezüglich Einwegverpackungen und Zigarettenkippen. Zudem erkundigt sie sich nach seit 2018 ergriffenen Zusatzmaßnahmen zur Müllreduzierung und den Potenzialen für Aufklärungskampagnen an Haltestellen.
Antwort der Verwaltung
Die Stadtverwaltung erklärt, dass die Müllmenge aus öffentlichen Papierkörben in der Innenstadt weitgehend konstant geblieben ist, wilde Müllablagerungen in Grünanlagen jedoch stark zugenommen haben. Als Maßnahmen haben sich unter anderem ein mobiler Abfallsauger, die personelle Aufstockung der Reinigungskolonnen sowie Kooperationen mit der Drogenberatung und Freigängerinnen bewährt. Für gezielte Aufklärungskampagnen sieht die Stadt bei bewusstem Fehlverhalten bislang nur begrenzte Wirkung, erwartet aber ab 2025 zusätzliche Einnahmen durch das neue Einwegkunststofffondsgesetz zur Finanzierung von Maßnahmen.
- 2022 wurden rund 458 Tonnen Abfall aus öffentlichen Papierkörben entsorgt.
- Wilde Müllablagerungen in Verbindung mit der Grünanlagenreinigung beliefen sich zuletzt auf rund 1.000 Tonnen pro Jahr.
- Für die Innenstadt wurden 16 neue Papierkörbe mit je 120 Litern Volumen bestellt, darunter 7 Solarpressbehälter.
- Der Solarpresspapierkorb verpresst Abfall auf mindestens ein Fünftel seines Volumens.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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Termine aus den Kalendern der Parteien, automatisch abgerufen – Angaben ohne Gewähr.