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Stadt wählen, aktuell: Bielefeld

Anfrage 7174/2020-2025 · Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz · 9. Januar 2024 · TOP 3.1

Städtisches Wärmeprogramm

Anfrage der Bürgernähe vom 10.11.2023

Gefragt

Die Wählergruppe Bürgernähe fragt, ob Fernwärme für Altbauten im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung tatsächlich nachhaltig ist und zur CO2-Neutralität beiträgt. Zudem möchte sie wissen, wie die Stadt dem Zielkonflikt zwischen Abfallvermeidung bzw. Recycling und dem Rohstoffbedarf von Müllverbrennungsanlagen begegnen will.

Antwort der Verwaltung

Die Verwaltung stuft Fernwärme als zentrale Säule der Wärmewende ein, da die zentrale Versorgung effizienter als Einzellösungen ist und ohnehin anfallende Wärme genutzt wird. Gesetzlich gilt Abwärme aus der Müllverbrennung als unvermeidbar und ist erneuerbaren Energien gleichgestellt. Mögliche Rückgänge bei den Abfallmengen sollen durch eine verbesserte Leitungs- und Wärmenutzungsinfrastruktur, höhere Effizienz sowie die Einspeisung von Abwärme aus der Klärschlammverbrennung ausgeglichen werden.

  • Die Bielefelder Fernwärmeerzeugung ist heute bereits zu rund 70 % als klimaneutral eingestuft.
  • Der bundesweite Durchschnitt des Anteils erneuerbarer Energien in der Fernwärme liegt bei knapp 18 %.
  • Der Energieeffizienzwert der Müllverbrennungsanlage Bielefeld lag 2022 bei 0,881 (nach 0,818 in 2021 und 0,798 in 2020) bei einem geforderten Mindestwert von 0,6.
  • Strom aus der Müllverbrennungsanlage Bielefeld ist zu mehr als 50 % als erneuerbar anerkannt.

Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.