Gefragt
Die CDU-Fraktion fragt, ob die Überlebenschancen nach einem Herzstillstand bezirksgenau für Sennestadt nachvollzogen werden können, ob die Leitstelle telefonische Reanimationen anleitet und ob ein Qualitätsmanagement existiert. Hintergrund ist eine Medienberichterstattung über deutschlandweit teils geringe Überlebenschancen bei Reanimationen.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung erklärt, dass Auswertungen des Deutschen Reanimationsregisters nur für das gesamte Stadtgebiet und nicht bezirksbezogen für Sennestadt vorliegen, wobei Bielefeld als Referenzstandort überdurchschnittliche Kennzahlen aufweist. Seit 2019 leitet das Leitstellenpersonal Reanimationen telefonisch an, was ebenfalls häufiger als im Bundesdurchschnitt geschieht. Ein eigenes Qualitätsmanagement mit Datenauswertung, Leitstellenvergleichen und Beschwerdemanagement ist vorhanden, wurde jedoch in einem Medienbericht mangels offizieller Zertifizierung als nicht vorhanden eingestuft.
- 2022 wurde in Bielefeld bei 43,6 % der Reanimierten vor der Klinikankunft mindestens einmal der Kreislauf wiederhergestellt (Bund: 39,3 %).
- 2022 wurden 14,6 % der reanimierten Patientinnen und Patienten lebend aus dem Krankenhaus entlassen (Bund: 10,2 %).
- 2023 stellte der Rettungsdienst bei 48,5 % der Fälle zumindest einmal den Kreislauf wieder her (Bund: 39,7 %).
- 2023 wurden 16,6 % der Betroffenen lebend aus dem Krankenhaus entlassen (Bund: 9,8 %).
- Seit 2019 leiten die Mitarbeitenden der Leitstelle telefonische Reanimationen an.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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