Gefragt
Die CDU-Fraktion fragt nach der Belastung des Reiherbachs in Senne mit per- und polyfluorierten Chemikalien (PFAS), nachdem aktuelle Medienberichte darüber informierten. Sie möchte wissen, seit wann der Verwaltung die Belastung bekannt ist, welche Maßnahmen ergriffen werden und ob weitere Bielefelder Bäche betroffen sind.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung teilt mit, dass erste Hinweise auf erhöhte PFAS-Gehalte im Reiherbach bereits im Jahr 2008 durch Untersuchungen des Landesamts für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz NRW festgestellt wurden. Als Hauptursachen gelten die Kläranlage des Ökotech-Parks sowie diffuse Einträge aus den ehemaligen Rieselfeldern. Neben Maßnahmen des Kläranlagenbetreibers erarbeitet die Stadt derzeit gemeinsam mit der Bezirksregierung Detmold ein Konzept zur Reduzierung der Stoffeinträge; weitere ähnlich belastete Bäche sind dem Umweltamt nicht bekannt.
- 2008 gab es erste Hinweise auf erhöhte PFAS-Gehalte im Reiherbach.
- 2006 wurden in Nordrhein-Westfalen erstmalig besonders hohe Belastungen mit PFAS festgestellt.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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