Gefragt
Die SPD-Fraktion erkundigt sich nach dem aktuellen Stand der Ausstattung städtischer Gebäude mit automatischen Defibrillatoren sowie den Kriterien für deren Einsatz und Beschilderung. Hintergrund ist die Bedeutung schneller Ersthilfe bei Herz-Kreislauf-Notfällen.
Antwort der Verwaltung
Die Stadtverwaltung stellt klar, dass es keine systematische Ausstattung öffentlicher Gebäude mit Defibrillatoren gibt und eine solche auch nicht geplant ist. Vorhandene Geräte, beispielsweise in Sportstätten, werden von Vereinen eigenständig angeschafft und betreut. Da der Großteil der Notfälle im privaten Umfeld geschieht und strenge Betreiberpflichten sowie hohe Kosten bestehen, halten Gesundheitsamt und Feuerwehr eine städtische Beschaffung weiterhin nicht für empfehlenswert; stattdessen stehe die sofortige Herzdruckmassage im Vordergrund.
- Im Jahr 2025 gab es in Bielefeld 402 Reanimationen, davon 68 (16,9 %) im öffentlichen Raum.
- Im Jahr 2021 fanden 14,3 % von 265 Reanimationen außerhalb von Kliniken im öffentlichen Raum statt.
- Die jährlichen Kosten für ein Gerät inklusive Schulung liegen bei rund 7.000 Euro.
- Laut Umfragen trauen sich lediglich etwa 15 % der Laien die Bedienung eines automatischen Defibrillators zu.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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