Frisch Auf!
Stadt wählen, aktuell: Bielefeld

Wochenbericht

Jede Woche ein Überblick über die Beschlüsse der Ausschüsse und des Rates der Stadt Bielefeld – mit Links zu den Originaldokumenten.

Zur neuesten Woche

Ausschüsse & Rat · 1. – 7. März 2026

Bielefeld stellt Weichen für Wohnbau, Böllerzonen und soziale Hilfen

Von Frisch Auf! Bielefeld ·

In der ersten Märzwoche 2026 fassten mehrere Fachausschüsse der Stadt Bielefeld wichtige Beschlüsse für das Stadtgebiet. Im Mittelpunkt standen Verfahren zur Schaffung neuen Wohnraums sowie Prüfaufträge zur Wohnungsvermittlung und zu möglichen neuen Böllerverbotszonen. Zudem wurden Entscheidungen zur Förderung des Ehrenamts und zur Beteiligung der freien Kulturszene getroffen.

23 Beschlüsse in 4 Gremien.

Anträge der Fraktionen

Meiste Anträge
Die Linke 2 Anträge
Höchste Erfolgsquote
CDU und SPD je 100 %
Anträge je Partei: Anzahl, davon durchgekommen und Erfolgsquote
ParteiVerteilungDurchgekommenQuote
1 von 1 Antrag 100 %
  1. Haupt-, Wirtschaftsförderungs- und Beteiligungsausschuss beschlossen Nachtrag

    Prüfauftrag für weitere Feuerwerk- und Böllerverbotszonen (Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von CDU und SPD vom 05.03.2026)

    PDF Vorlage 0818/2025-2030 Sitzung gemeinsam mit SPD

1 von 1 Antrag 100 %
  1. Haupt-, Wirtschaftsförderungs- und Beteiligungsausschuss beschlossen Nachtrag

    Prüfauftrag für weitere Feuerwerk- und Böllerverbotszonen (Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von CDU und SPD vom 05.03.2026)

    PDF Vorlage 0818/2025-2030 Sitzung gemeinsam mit CDU

1 von 2 Anträgen 50 %
  1. Stadtentwicklungsausschuss abgelehnt

    Entwicklung eines neuen Stadtquartiers "Buschbachtal" (Antrag der Fraktion Die Linke vom 02.12.2025)

    PDF Vorlage 0135/2025-2030 Sitzung

  2. Stadtentwicklungsausschuss beschlossen

    Einstieg in die S-Bahn OWL (Antrag der Fraktion Die Linke vom 03.02.2026, verwiesen vom Rat der Stadt am 12.02.2026)

    PDF Vorlage 0514/2025-2030 Sitzung

0 von 1 Antrag 0 %
  1. Stadtentwicklungsausschuss abgelehnt

    Schaffung von Wohnraum im Bestand (Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 02.02.2026)

    PDF Vorlage 0496/2025-2030 Sitzung

0 von 1 Antrag 0 %
  1. Stadtentwicklungsausschuss abgelehnt

    Änderungsantrag der AfD-Fraktion zu Drucks.-Nr. 0514/2025-2030 (verwiesen vom Rat der Stadt am 12.02.2026)

    PDF Vorlage 0574/2025-2030 Sitzung

durchgekommen abgelehnt Gezählt werden Anträge, über die abgestimmt wurde; gemeinsame Anträge zählen bei jeder beteiligten Partei. Personalanträge (z. B. Umbesetzungen in Gremien) zählen nicht, weil sie praktisch immer angenommen werden. Zum Prüfen eine Partei anklicken – dann erscheinen alle gezählten Beschlüsse mit Link ins Ratsinformationssystem.

Sozial- und Gesundheitsausschuss

Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung einstimmig mit der Prüfung einer Sozialen Wohnraumvermittlung nach Kölner Vorbild und beschloss verwaltungsinterne Budgetumschichtungen für die Diakonie sowie für Stadtteilmütter und -väter. Zudem wurden die Mitglieder des Psychiatriebeirates benannt und die Neuausrichtung städtischer Mittel zur langfristigen Unterstützung der Freiwilligenagentur beschlossen.

Sitzung vom Dienstag, 3. März 2026

Stadtentwicklungsausschuss

Das Gremium beschloss zahlreiche Bebauungspläne in Heepen, Theesen und Mitte sowie die Anwendung des Bau-Turbo-Gesetzes, votierte für den Ausbau der S-Bahn OWL und lehnte zugleich Anträge zur Entwicklung eines Quartiers im Buschbachtal sowie für eine Kampagne zu Wohnraum im Bestand ab.

Sitzung vom Dienstag, 3. März 2026

Kulturausschuss

Der Ausschuss beschloss mehrheitlich, den Verein Kulturpact für die Wahlperiode bis 2030 als beratendes Mitglied einzubinden, lehnte jedoch eine unbefristete Einbindung ab. Außerdem empfahl das Gremium einstimmig die Entsendung der Oberbürgermeisterin und der Kulturdezernentin in die künftige Stiftung Gedenkstätte Stalag 326.

Sitzung vom Mittwoch, 4. März 2026

Haupt-, Wirtschaftsförderungs- und Beteiligungsausschuss

Das Gremium lehnte eine Bürgereingabe für ein grundsätzliches Silvesterfeuerwerksverbot einstimmig ab. Stattdessen beschloss der Ausschuss einen Prüfauftrag, um gemeinsam mit der Polizei mögliche zusätzliche Böllerverbotszonen im Stadtgebiet zu untersuchen.

Sitzung vom Donnerstag, 5. März 2026